Warum TerraYoga?

Unsere (westliche) Welt ist ergebnisorientiert, wir nehmen uns mehr Dinge pro Tag vor, müssen mehr abliefern im Job, bekommen kürzere Deadlines, es werden ­höhere Erwartungen an uns gestellt, die Arbeitstage sind länger geworden und die Erholungsphasen kürzer. Übersetzt auf unser vegetatives Nervensystem bedeutet das – der aktivierende Nerv Sympathikus ist übermäßig in Aktion, der Ruhenerv Parasympathikus dafür zu wenig. Wenn wir mit dem hohen Tempo nicht mehr mithalten können, entsteht schnell ein Gefühl von Überforderung in uns, das schließlich den Körper mit Symptomen wie körperlicher und emotionaler Erschöpfung, Gereiztheit, Angstzuständen und Atemnot reagieren lässt.

Wann immer wir uns ärgern, stressen und ständig um­her­eilen, verlernen wir nicht nur, fest mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen, sondern verlieren auch unseren Halt. Je fester wir mit dem Boden und uns selbst verbunden sind, desto standfester und sicherer werden wir auch auf anderen Ebenen.

Durch Erdung stärken wir unsere Fähigkeit, uns selbst mehr Halt zu geben, indem wir uns bewusst immer wieder die Zeit nehmen, um auf Körpersignale zu ­hören. Statt Müdigkeit, Hunger, Krankheit und Schmerzen zu ignorieren, gib ihnen den Raum, gehört zu werden, und beginne, dich um deinen Körper und seine Bedürfnisse zu kümmern. Das Wertschätzen des Körpers durch Massagen, Ruhephasen und liebevolles Annehmen gibt dir dein Urvertrauen zurück und stillt das Bedürfnis nach Sicherheit.

Manchmal reicht es, die Augen für ein paar Minuten zu schließen, um der ständigen Flut von neuen Eindrücken und Informationen, die über unsere Augen auf uns einprasseln, einzudämmen und innere Ruhe zu finden. Diese Ruhe, die du dir selbst schenkst, ist nahrhaft für Körper, Geist und Seele.

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